1. Bundesliga Die Normalität der Rückrunde Plädoyer für eine Rückkehr ins wahre Trainingslager |
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Spiel 18: Daheim vs. Cottbus (Hin)
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KSC vs. 1899 Hoffenheim. Das war mehr als ein Fußballspiel. Nein, kein dümmliches Derbygequatsche, Notgegenelendgesülze, Rückrunden-18 - Rückrunden-17.-Rhetorik: Es war Sinnbild der Rückrunde. Es war wie gegen Mönchengladbach, Stuttgart, Dortmund, Bremen, Frankfurt, Hannover: - 1899 Hoffenheim war die eindeutig bessere Mannschaft. Auf diese wenigen Punkte lassen sich die 90 Minuten zusammenfassen. Plus der in letzter Zeit ebenfalls häufigen Tatsache, dass unsere Mannschaft das Spiel mit weniger Spielern beendete, als sie es begann. (Diesmal sah der Gustavo, nach seiner 2-wöchtigen Rotsperre wegen Tätlichkeit, Gelb-Rot.) Das einzig Gute ist, dass wir alle getrost in den Sommerurlaub fahren können und den nach Herzenslust genießen können. Es besteht leider keine Notwendigkeit mehr, ein paar Hundert Euro für einen Kurztrip zum ersten Europacupspiel unserer Elf unangetastet zu lassen. Dabei wollte man doch noch nach dem Trainingslager die Grundlagen für einen Endspurt legen, der uns eventuell auch in einen europäischen Wettbewerb bringt. Dafür hätte man aber schon drei Punkte gegen den Tabellenletzten einfahren müssen. Und anfänglich sah es ja (wie immer) ganz danach aus. Das schöne 1:0 durch Salihovic war die logische Folge. Das 1:1 nur wenige Minuten später unfass- und für den endlich wieder im Tor stehenden Özcan unhaltbar. Idiotischer Tempogegenstoß der Karlsruher, bei dem die Abseitsfalle nicht klappte. Nach dem Wechsel eigentlich das gleiche Bild. Wieder war Hoffenheim überlgen, ohne wirklich überlegen zu spielen. Die Kombinationen waren langsam, der Ball dopste viel zu oft, aber einmal lief er doch so, wie er sollte und wie wir es auf der Hinrunde gewohnt waren. 2:1 durch Teber. Wieder vergaßen unsere Jungs den Sack zuzumachen. Beste Chancen wurden vergeben und Karlsruhe stärker. Nach einem Gewühle im Strafraum sprang der Ball von Beck vor die Füße des krlsruher Stürmers, der nur noch einschieben musste. Zum Schluss mussten wir noch über diesen einen Punkt froh sein, denn in der Nachspielzeit sprang der Ball nach einem Schuss der Karlsruher vom Innenpfosten in die Arme unseres sehr gut haltenden Keepers. An ihm lag es nicht, dass es nicht zu mehr als einem Punkt
gereicht hat. Und am zwar kämpferischen, aber an sich völlig
ungefährlichen Gegner lag es auch nicht. An wem dann? Ist eigentlich
auch egal. Wozu Zeit mit blamestorming verplempern. Was die Mannschaft
braucht, ist mal wieder ein Erfolgserlebnis. --- |
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