1. Bundesliga
19. - 21. März 2010

Abschied statt Abstieg?

Ein entscheidender Punkt

Spiel 18: Auswärts vs. München (Hin)
Spiel 19: Daheim vs. Leverkusen (Hin)
Spiel 20: Auswärts vs. Schalke (Hin)
Spiel 21: Daheim vs. Hannover (Hin)
Spiel 22: Auswärts vs. Bochum (Hin)
Spiel 23: Daheim vs. M'gladbach (Hin)
Spiel 24: Auswärts vs. Berlin (Hin)
Spiel 25: Daheim vs. Mainz (Hin)
Spiel 26: Daheim vs. Bremen (Hin)
Spiel 27: Auswärts vs. Nürnberg (Hin)
Spiel 28: Daheim vs. Freiburg (Hin)
Spiel 29: Auswärts vs. Wolfsburg (Hin)
Spiel 30: Daheim vs. Köln (Hin)
Spiel 31: Auswärts vs. Dortmund (Hin)
Spiel 32: Daheim vs. Hamburg (Hin)
Spiel 33: Auswärts vs. Frankfurt (Hin)
Spiel 34: Daheim vs. Stuttgart (Hin)

 

Saison 2008/2009 (1. Liga)
Saison 2007/2008 (2. Liga)

"Jetzt kommen die Gegner, die wirklich schlagen können." So lautete es nach den drei großen Brocken zum Rückrundenstart. Wie sich die Zeitenn ändern, zeigt ein Blick auf die Tabelle und in die Presse. Dort war vor dem Spiel zu lesen, dass man mindestens einen Punkt aus Nürnberg mitnehmen wolle.

Hurra. Das ist geglückt. Aber ist das der Anspruch? Oder ist das realistisch? Nein. Das ist es nicht. Wir haben eine individuell starke Mannschaft und es ist Aufgabe des Trainerstabes, dieses Potenzial so zusammenzusetzen, dass daraus auch ein spielstarkes Kollektiv wird. Machen hierbei Einzelne nicht mit, müssen sie gehen. Sind es viele, sind sie nicht das Problem.

Leider gab dieses Spiel nicht den Aufschluss, den man sich gewünscht hätte. Es gab große Szenen unserer Mannschaft, es gab aber auch viel Leerlauf. Auch das Kombinationsspiel, die Flanken, der Spielwitz entsprach in keinster Weise dem, was möglich ist. Aber, und das gebietet die Fairness, es war besser, viel besser als in den Spielen zuvor.

Diesmal haperte es einfach an der Präzision, besser: Fähigkeit, eine 0,038 Quadratmeter große freie Fläche (Ball) innerhalb der 17,8608 Quadratmeter großen Fläche (Tor) zu finden. Und Gelegenheiten dazu gab es mehrere. Und keine hatte Erfolg. Leider.

Zum Glück der Gegner auch nicht, so dass das Spiel vom Ergebnis her so endete wie es anfing. Eine Null-, aber immerhin keine Lachnummer. Dennoch: Hoffenheim hat nach wie vor das Potenzial zu viel, viel mehr. Dazu aber bedarf es der Bereitschaft der Spieler, dafür alles zu geben - und die Fähigkeit der Trainer, genau diese Bereitschaft bei den Spielern nicht zu fordern, sondern zu fördern.

Es ist keine Kunst, aus einer Zaubermaus eine graue Maus zu machen. Es wäre ein fußballerisches "Verbrechen". Die Kunst, besser: Die Aufgabe besteht im Gegenteil. Aus der inzwischen grauen Maus Hoffenheim wieder mit Hilfe Zaubermaus Zauberfußball zu spielen bzw. spielen zu lassen.

Denn wenn die Lust am Fußball wieder da ist, dann ist auch die Mannschaft wieder da, wo sie sein könnte.

Sollte die Lust am Fußball aber nicht mehr kommen, werden auch gewisse Spieler nicht mehr bleiben - und irgendwie könnte man sie auch verstehen.

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